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Mit dem Zürcher Waldpreis werden Leistungen von Personen, Organisationen, Ideen, Projekte oder Initiativen ausgezeichnet, die dem Zürcher Wald in besonderer Weise zugutekommen. Die Auszeichnung honoriert den Vorbildcharakter und die positive Wirkung, die die Preisträgerinnen und Preisträger für die Zukunft unseres Waldes haben.
Zur Bewerbung für den Zürcher Waldpreis zugelassen sind alle Eingaben, die einen konkreten und direkten Bezug zum Wald in unserem Kanton aufweisen und bereits wirksam oder in Umsetzung begriffen sind.
Der Zürcher Waldpreis wird vom Verband Zürcher Forstpersonal, von Wald Zürich und der Abteilung Wald des Amtes für Landschaft und Natur getragen. Er wird jährlich ausgerichtet.
Auskunft: Kurt Hollenstein, Kantonsforstingenieur (kurt.hollenstein(at)bd.zh.ch, Tel. 043 259 27 40)
Der Zürcher Waldpreis 2026 geht an Urs Rutishauser. Mit der Auszeichnung, welche vom stellvertretenden Kantonsoberförster Res Guggisberg übergeben wurde, würdigen die Abteilung Wald, WaldZürich und der VZF sein langjähriges Engagement für die fachliche Entwicklung der Branche, insbesondere für seine Tätigkeit als Redaktor der Zeitschrift «Zürcher Wald», die er über dreissig Jahre hinweg mit grosser Konstanz und fachlicher Klarheit führt und gestaltet. Er gehöre zu den Persönlichkeiten, die den Zürcher Wald nicht durch einzelne spektakuläre Projekte prägen, sondern durch ihr kontinuierliches, fundiertes und verlässliches Wirken über Jahrzehnte hinweg, so Guggisberg.
Der «Zürcher Wald» sei unter ihm als Redaktor weit mehr geworden als ein Mitteilungsblatt: «Er ist eine Plattform des fachlichen Diskurses, ein Spiegel der forstlichen Entwicklung im Kanton und ein verbindendes Element zwischen regionalem Forstdienst, Waldeigentümern und Abteilung Wald.» Urs Rutishauser verstehe es, Themen frühzeitig aufzunehmen, einzuordnen und in einer Qualität aufzubereiten, die sowohl der Praxis als auch dem fachlichen Anspruch gerecht wird. Innerhalb der Redaktionskommission könne er durchaus auch hartnäckig nach- und hinterfragen. Damit habe er die Meinungsbildung im Zürcher Wald wesentlich mitgeprägt – leise, aber nachhaltig.
«Gerade in einem Umfeld, das zunehmend von unterschiedlichen Interessen geprägt ist, braucht es Persönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne zu vereinfachen, die differenzieren, ohne zu relativieren und die verbinden, ohne ihre fachliche Linie zu verlieren. Urs Rutishauser erfüllt diese Rolle in vorbildlicher Weise», sagte Guggisberg.
In seinen Dankesworten betonte Urs Rutishauser, dass viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter diese Auszeichnung ebenso verdient hätten. Er habe in diesen Jahren viele grossartigen Kontakte knüpfen können und er danke allen Mitwirkenden des «Zürcher Wald» sowie dem Plenum, dem Vorstand und der Trägerschaft für die Anerkennung.
Zürcher Waldpreis 2025