Mitteilung Ostschweizer Waldeigentümer vom 28. Januar 2016

Rundholzmarkt: Es braucht Holz

Die Waldeigentümer und Holzvermarkter der Ostschweiz tauschten sich am 26. Januar in Winterthur zur aktuellen Lage auf dem Holzmarkt und zu Rundholzrichtpreisempfehlungen aus.

Holzmarktbeurteilung
Der Rundholzmarkt läuft und darf als stabil betrachtet werden, wenn auch immer noch auf preislich tiefem Niveau. Die grossen Lager der Holzindustrie sind grösstenteils abgebaut und die Nachfrage nach frischem Nadelrundholz nimmt zu.

Den Waldeigentümern und Forstbetrieben wird empfohlen, Nadelholzmassensortimente, welche für die grösseren Nadelholzwerke in der Schweiz und im Ausland bestimmt sind, aus preislichen Gründen konsequent über die Vermarktungsorganisationen Holzmarkt Ostschweiz AG und Zürich Holz AG zu vermarkten.

Empfehlungen: Waldeigentümer und Holzvermarkter der Ostschweiz empfehlen:

- Wenn die Nachfrage gegeben ist, soll Frischholz gerüstet werden.
- Für die Preisverhandlungen empfehlen wir sich an den Richtpreisen der Waldwirtschaftsverbände, Stand September 2015 zu orientieren.
- Nadelholz-Massensortimente, welche für die grösseren Verarbeiter bestimmt sind, konsequent über die Vermarktungsorganisationen vermarkten.

Rundholzrichtpreisempfehlung für die Leitsortimente:
Gültig seit September 2015 in CHF pro Festmeter ab Waldstrasse, Waldwirtschaft der Ostschweiz:

Fichte L1 2b B: 104
Fichte L1, 4 B: 107
Fichte L1, 3 C:  86
Fichte L1, 5 C   79
Fichte L3, 3 B 107
Fichte L3, 3 C  86

Tannenabschlag: 10%
Käferholz: 75
Buche 4 B: 95
Buche 4 C: 65 - 75

Die Holzmarktkommission trifft sich voraussichtlich Mitte Juni 2016 wieder.

Auskünfte zu dieser Medienmitteilung erteilt:
Waldwirtschaftsverband Kanton Thurgau, Urban Brütsch, 079 454 71 65

© 2020, WaldZürich, VZF, Redaktion Zürcher Wald, Abt. Wald