NEIN zu mehr Schäden!

eiben albis.jpgNein zur Initiative "Wildhüter statt Jäger"

Land- und Waldwirtschaft im Kanton Zürich brauchen eine funktionierende Jagd

- In einer intensiv genutzten Landschaft wie dem Kanton Zürich und ohne flächendeckende Anwesenheit von natürlichen Feinden funktioniert die natürliche Regulierung des Wildes nur ungenügend. Die weitgehend fehlende Selbstregulierung führt zu noch mehr Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und am Wald.

- Der Wildverbiss gefährdet die natürliche Verjüngung des Waldes und somit das langfristige Weiterbestehen unserer naturnahen Zürcher Wälder. Die wichtigsten Baumarten der Zukunft sind speziell gefährdet und die gewünschten Holzqualitäten können nicht mehr erzeugt werden. Waldeigentümer und Forstdienst wollen den Wald nicht mit noch mehr Schutzmassnahmen aus Kunststoff verunstalten oder die Begehbarkeit des Waldes mit Zäunen einschränken.

- Gemäss Initiative dürfen Wildtiere erst dann gejagt werden, wenn alle erdenklichen Abwehrmassnahmen getroffen wurden. Was das konkret heisst, wird nirgends definiert. Diese Regelung bürdet den Landwirten und Waldbesitzern die Hauptlast des Wildtiermanagements auf.

- Gezielte Jagdeingriffe sind die beste Vorsorge gegen Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und an Waldbäumen. Sie halten die Wilddichte auf einem dem Lebensraum angepassten Mass.

- Staatliche Wildhüter sind teurer als die heutige Jagd. Dadurch steigt das Risiko, dass der Steuerzahler kein oder zu wenig Geld für Abwehrmassnahmen und die Entschädigung von Wildschäden aufbringen kann. Ein Vorschlag für die Finanzierung fehlt.

- Die direkte Zusammenarbeit und das Verständnis zwischen den Land- und Waldeigentümern vor Ort, der Bevölkerung und den örtlichen Jagdgesellschaften ist einfacher, effizienter und zielführender als eine staatlich organisierte Jagd.

 

(Bild ober links: Vom Rothirsch geschälte Eiben am Albis (Bild: Ulrich Wasem, WSL)

 

> Argumentarium Nein zu mehr Schäden (PDF-Format)

 

Kontakt

Wald Zürich, Verband der Waldeigentümer, Kaspar Reutimann, Präsident, Girsbergstrasse 5, 8468 Guntalingen E-Mail: kaspar.reutimann(at)zueriwald.ch

Verband Zürcher Forstpersonal, Martin Gross, Präsident, Forstrevier Rorbas-Freienstein, Dorfstrasse 7, 8427 Rorbas E-Mail: m.gross(at)freienstein-teufen.ch

Zürcher Bauernverband, Dr. Ferdi Hodel, Geschäftsführer ZBV, Lagerstrasse 14,  8600 Dübendorf E-Mail: hodel(at)zbv.ch

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