Waldzertifizierung in den Kantonen Zürich und Schaffhausen

Grundsatz

Die Waldzertifizierung ist freiwillig. Eine Waldzertifizierung macht nur bei einem mittel- bis langfristigen Engagement Sinn.

Warum Wald zertifizieren?

  • Sicherung von Absatzkanälen (zertifizierte Holzketten). Immer mehr Holzkäufer machen zwischen zertifiziertem und nicht-zertifiziertem Holz eine Preisdifferenz von 3 bis 10 SFr. pro Kubikmeter.
  • Imagepflege durch Kommunikation einer vorbildlichen, naturnahen und sozialverträglichen Waldbewirtschaftung gegenüber Kunden und gegenüber der Bevölkerung. Wichtige Elemente der naturnahen Waldbewirtschaftung sind die  Naturverjüngung und eine standortgerechte Bestockung.
  • Berechtigt zum Gebrauch des Umwelt-Labels: FSC®

Was muss der Waldbesitzer beachten?

Der Waldeigentümer muss bereit sein, den nationalen FSC-Standard einzuhalten und sich entsprechend von internen und externen Experten überprüfen zu lassen.

Ablauf der Waldzertfizierung

Der Waldeigentümer meldet sein Interesse an der Zertifizierung beim zuständigen Revierförster an. Dieser leitet die notwendigen Schritte ein.

DSC01695.JPGAufsicht

Der Waldeigentümer wird auditiert, d.h. seine Bewirtschaftung und sein Wald wird von internen und externen Auditoren überprüft. Für den nicht betriebsplanpflichtigen Privatwaldbesitzer ist es der zuständige Revierförster, der diese Beurteilung im Rahmen seiner Tätigkeit durchführt. Es kann vorkommen, dass ein externer Auditor einen Privatwaldeigentümer besuchen will.

Wieviel kostet die Waldzertifizierung?

- 30 Rappen pro Kubikmeter genutztem Rundholz + MWST.
- Der Revierförster kann für seine Dienstleistungen 50 Rappen pro m³ verrechnen. (vgl. Revierweise Regelungen).

Zertifizierungsausschuss Zürich-Schaffhausen

© 2020, WaldZürich, VZF, Redaktion Zürcher Wald, Abt. Wald